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SCHNITTSTELLEN · MICROSOFT INTUNE · NEU

Das Inventar der Endgeräte, ohne Abtippen.

Varmo liest die verwalteten Geräte aus Microsoft Intune und legt sie als Assets an – zusammengefasst als Gruppen, wie ein ISMS Endgeräte meist führt, oder einzeln. Varmo liest nur; in Intune ändert sich nichts.

Enthalten ab Paket Pro

Voraussetzungen

  • Varmo Pro oder Ultimate
  • „Schnittstellen verwalten“, um die Verbindung einzurichten, und „Daten importieren“ sowie das Recht, Assets anzulegen; standardmässig haben das die ISMS-Verantwortlichen
  • Microsoft Intune im eigenen Microsoft-365-Verzeichnis, und die Geräte sind dort verwaltet: Sie stehen unter intune.microsoft.com › Geräte › Alle Geräte. Geräte, die nur in Entra ID registriert sind, liefert Intune nicht
  • Für iPhones und iPads: In Intune unter Geräte › Registrierung › Apple das „Apple MDM-Push-Zertifikat“ mit Status „Aktiv“. Ohne Zertifikat lehnt das Unternehmensportal die Registrierung mit „AccountNotOnboarded“ ab. Das Zertifikat läuft nach einem Jahr ab und muss mit derselben Apple-ID erneuert werden
  • Jemand, der in Entra ID Anwendungen registrieren und Administratorzustimmung erteilen darf (z. B. Rolle „Anwendungsadministrator“ bzw. „Globaler Administrator“ für die Zustimmung)

1. Anwendung in Entra ID registrieren

  • entra.microsoft.com › App-Registrierungen › „Neue Registrierung“, Name z. B. „Varmo Intune-Import“, unterstützte Kontotypen „Nur ein Mandant – <Name Ihres Verzeichnisses>“ (früher „Nur Konten in diesem Organisationsverzeichnis“), keine Umleitungs-URI
  • API-Berechtigungen › „Berechtigung hinzufügen“ › Microsoft Graph › Anwendungsberechtigungen › DeviceManagementManagedDevices.Read.All – nur dieses Recht, nur lesen
  • „Administratorzustimmung für … erteilen“ – ohne Zustimmung lehnt Microsoft jede Anfrage ab
  • Zertifikate & Geheimnisse › „Neuer geheimer Clientschlüssel“, Ablauf z. B. 12 Monate, und den Wert sofort kopieren (er wird danach nicht mehr angezeigt)
  • Auf der Übersicht der Anwendung: Verzeichnis-ID (Mandanten-ID) und Anwendungs-ID (Client-ID) notieren

2. Verbindung in Varmo einrichten

  • ISMS-Einstellungen › Schnittstellen › „Schnittstelle hinzufügen“ › Microsoft Intune
  • „Zugangsdaten hinterlegen“: Verzeichnis-ID (oder die Domain, z. B. firma.onmicrosoft.com), Anwendungs-ID und den Wert des Geheimnisses
  • Varmo prüft die Verbindung sofort. Das Geheimnis wird verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt; vor seinem Ablauf ein neues erstellen und unter „Zugangsdaten ersetzen“ hinterlegen

3. Gruppen oder einzelne Geräte

  • „Daten importieren“ › Assets › „Als Gruppen“ (empfohlen): ein Asset je Betriebssystem (z. B. „Windows-Geräte“), je Hersteller und Modell oder je Gerätekategorie in Intune – mit Anzahl, Konformität, Betriebssystem-Versionen, Modellen und letztem Kontakt in der Beschreibung
  • „Einzeln“: ein Asset je Gerät mit Gerätename, Seriennummer, Person (über die E-Mail-Adresse, sonst leer) und Konformität; höchstens 10 000 Geräte
  • Optional nur bestimmte Betriebssysteme und nur Geräte der Firma (ohne persönliche Geräte). Geräte, die Personen selbst über das Unternehmensportal registrieren, führt Intune als „Persönlich“ – diese fallen mit „Nur Geräte der Firma“ weg
  • Kategorie in Varmo als festen Wert wählen (z. B. „Endgeräte“), Vorschau prüfen und „Import starten“

Welche Daten fliessen

  • Nur Angaben zu verwalteten Geräten: Name, Betriebssystem und Version, Hersteller, Modell, Seriennummer, Konformität, letzter Kontakt, Gerätekategorie, Besitz (Firma/persönlich) und die E-Mail-Adresse der zugeordneten Person
  • Als Gruppen speichert Varmo nur Anzahlen und Zusammenfassungen, keine Personen
  • Personen ordnet Varmo nur Mitgliedern zu; Namen von Personen ohne Zugang zu Varmo speichert Varmo nicht
  • Kein Schreiben nach Intune, keine Gerätesteuerung

Was beim Import gilt

  • Assets kommen immer als Vorschlag und erscheinen erst nach der Abnahme im Inventar
  • Wiederholte Importe erkennen Gruppen und Geräte wieder: geänderte Anzahl oder Angaben werden aktualisiert, in Varmo bearbeitete Einträge werden zum Konflikt, den die oder der ISMS-Verantwortliche entscheidet
  • In Intune entfernte Geräte meldet Varmo als „nicht mehr vorhanden“, löscht aber nichts. Jeder Import lässt sich rückgängig machen

Häufige Probleme

  • „Das Geheimnis stimmt nicht“: den Wert des Geheimnisses angeben, nicht die Geheimnis-ID
  • „Das Geheimnis … ist abgelaufen“: in Entra ID ein neues Geheimnis erstellen und hinterlegen
  • „Die Anwendung wurde im Verzeichnis nicht gefunden“ bzw. „Das Verzeichnis wurde nicht gefunden“: Anwendungs-ID und Verzeichnis-ID prüfen
  • „Der Anwendung fehlt das Recht DeviceManagementManagedDevices.Read.All …“: Anwendungsberechtigung (nicht delegiert) hinzufügen und Administratorzustimmung erteilen
  • „Intune ist in diesem Verzeichnis nicht verfügbar“: Lizenz für Intune prüfen
  • „Verbunden; Intune meldet noch keine Geräte“: Die Verbindung stimmt, aber Intune verwaltet noch kein Gerät. Prüfen Sie unter intune.microsoft.com › Geräte › Alle Geräte (nicht in Entra ID); neu registrierte Geräte erscheinen teils erst nach einigen Minuten
  • „Intune liefert für diese Eingrenzung keine Geräte“: Die Eingrenzung schliesst alle Geräte aus, oft „Nur Geräte der Firma“ bei persönlich registrierten Geräten
  • „Mehr als 10 000 Geräte“: nach Betriebssystem eingrenzen oder als Gruppen importieren

Abschalten

  • In Varmo: Verbindung unter ISMS-Einstellungen › Schnittstellen entfernen – das Geheimnis wird gelöscht, importierte Assets bleiben
  • In Entra ID: das Geheimnis löschen oder die App-Registrierung entfernen

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